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Unser Beratungsangebot lässt sich in drei Bereiche untergliedern:
Wenn bei Ihrem Kind im Säuglings-, Kleinkind- oder Vorschulalter eine Hörschädigung festgestellt wird, so haben Sie Anspruch auf eine spezielle Förderung durch die Schule für Hörgeschädigte. Dies gilt für einohrige wie beidohrige Hörschädigungen, beginnend bei der leichtgradigen Schwerhörigkeit bis hin zur Gehörlosigkeit bzw. Taubheit. Die Förderung erfolgt in enger Kooperation mit Ihnen als Eltern. Ihre Sorgen und Nöte sowie Ihre zahlreichen Fragen zum Umgang mit Ihrem hörgeschädigten Kind stehen besonders zu Beginn einer solchen Fördermaßnahme oft im Vordergrund. Darüber hinaus soll natürlich Ihrem Kind der Einstieg in die noch neue Welt des Hörens erleichtert werden.
Zum Erstgespräch in unserer Beratungsstelle können Sie telefonisch oder per Fax einen Termin vereinbaren. Bei Ihrem Besuch erhalten Sie noch einmal umfassende Informationen zum Ablauf und Inhalt des Förderprogramms. Sollten Sie sich dafür entscheiden, können Sie noch während des Erstgesprächs den Antrag auf Aufnahme in die Frühförderung stellen. Falls Sie Frühförderung beantragen möchten, bringen Sie bitte Ihr Kind und eine ohrenärztliche Bescheinigung zum Erstgespräch direkt mit.
Unser Frühförderangebot ist für Sie kostenfrei.
Abhängig vom Alter Ihres Kindes können Sie seine Aufnahme in die Hausfrühförderung (0 bis < 3 Jahre), in eine Ambulante Maßnahme oder den Sonderschulkindergarten ( beide vom 3. Lebensjahr bis zur Einschulung) beantragen.
Bitte denken Sie daran:
Kein hörgeschädigtes Kind ist für eine Förderung noch zu klein!
Und: Es ist nie zu früh oder zu spät für den Beginn!
Moderne Hörtechniken gibt es viele! Für schwerhörige Kinder kommt eine breite Palette verschiedenster Hörsysteme in Frage. Welche Hörtechnik die richtige für Ihr Kind ist, darüber berät Sie Ihr behandelnder Facharzt für Phoniatrie und Pädaudiologie sowie Ihr Pädakustiker. Wir erklären Ihnen gerne noch einmal den Umgang mit den neuen Hörsystemen in lockerer Atmosphäre und bemühen uns Ihre noch offenen Fragen zu beantworten. Hilfestellung leistet uns dabei eine erfahrene Pädakustikerin der Fa. Geers–Hörtechnik aus Krefeld.
Frau Martin betreut bereits seit vielen Jahren regelmäßig an einem Vormittag in der Woche die Hörtechnik unserer Kindergarten- und Schulkinder, sofern deren Eltern zugestimmt haben. Lehrerinnen und Lehrern steht sie in Fragen der Technik ebenso beratend zur Seite wie Eltern und Schülerinnen und Schülern,
An Taubheit grenzende Hörstörungen können oft mit einem oder sogar zwei Cochlea Implantaten (CI) versorgt werden. Hierfür ist eine ständig steigende Zahl verschiedener Kliniken zuständig. Wir bieten Eltern, Erzieherinnen und natürlich betroffenen Schülerinnen und Schülern an, Fragen zum Thema Cochlea Implantat zu beantworten und können aktuelles Informationsmaterial der verschiedenen Hersteller zur Verfügung stellen. Hilfreich ist sicherlich in vielen Fällen der Kontakt zu einem Kind, das in einer ähnlichen Lebenssituation bereits ein CI erhalten hat. Auf Wunsch bemühen wir uns, Sie mit anderen Eltern oder Betroffenen in Kontakt zu bringen.
Alle modernen Hörsysteme sind auf einen möglichst geringen Abstand zwischen dem Sprechenden und dem hörgeschädigten Menschen angewiesen, um optimal funktionieren zu können. Je größer die Entfernung zwischen diesen beiden ist, desto mehr des Sprachsignals geht auf dem Weg verloren. Eine sogenannte FM-Anlage kann hier eine Hilfe sein und den Abstand zwischen Sprechendem und Hörendem überbrücken helfen. Gerne informieren wir Sie über derzeit aktuelle Anlagen und beantworten Ihre diesbezüglichen Fragen.
Wir beraten Sie, wenn Sie Fragen zur Schullaufbahn an unserer Schule haben und informieren Sie über Berufsvorbereitungsmaßnahmen, über Praktika und die möglichen Schulabschlüsse. Im Gespräch können wir auch die Möglichkeiten unserer Schüler am Berufskolleg für Hörgeschädigte in Essen erläutern.
Zudem haben wir an unserer Schule ein Berufsorientierungsbüro. Dort gibt es weiterführende Informationen rund um das Thema Beruf. Das Büro ist dienstags von 10.00 - 11.30 Uhr und mittwochs von 11.45 - 12.30 Uhr geöffnet. Ansprechpartnerin ist Frau Taschbach.